Beschreibung
Im 17. Jahrhundert machte Frankreich die Mode zu einem Machtinstrument. Am Hofe Ludwigs XIV. trugen Kleidung, Stoffe, Accessoires und Putz zur Inszenierung der königlichen Macht bei und machten die französische Pracht zu einem Vorbild für die europäischen Höfe. Luxus wurde zu einem Instrument weltweiter Ausstrahlung: Die Mode des Hofes verbreitete sich in Paris und den Provinzen und setzte sowohl bei Frauen als auch bei Männern neue Silhouetten und Bräuche durch. Madame de Sévigné, eine aufmerksame Beobachterin der Neuheiten, der Eleganz und des Prunks ihrer Zeit, ist eine außergewöhnliche Zeugin dieser aufblühenden Gewandkultur. Durch ihre Briefe ermöglicht sie uns, hautnah zu verfolgen, was getragen wurde und was die Kleidung über die Gesellschaft des Grand Siècle aussagt.
Im Tinel-Saal / Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde.
Weitere kommende Vorträge:
• Sa., 07. November: Die Kunst des Parfümierens im 17. Jahrhundert
• Sa., 14. November: Madame de Sévigné im regionalen Kulturerbe: Mythos oder Realität?
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